Dokumentationen
Das Buch
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1981 erschien eine erste Dokumentation von Gerhard Dabel im Auftrag der Dokumentations-Arbeitsgemeinschaft KLV unter dem Titel "KLV - Die erweiterte Kinder-Land-Verschickung, KLV-Lager 1940 - 1945".
Das Buch ist mittlerweile vergriffen. Ein Termin für eine Neuauflage ist noch nicht bestimmt. Der Erlös aus dem Verkauf des Buches, welches im Schillinger Verlag, Freiburg, erschienen ist, ging an das Deutsche Rote Kreuz mit der Auflage "für Kinderbetreuung".
Von Beginn der Archiv- und Dokumentationsarbeit war die Erstveröffentlichung nicht als "Bestseller" konzipiert. Es gab keine aufwendige Werbung. Alle Mitarbeiter setzen auf Glaubwürdigkeit und Objektivität. |
Rundbriefe
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Regelmäßig erscheinende KLV-Rundbriefe informieren Mitglieder und Archive mit Vereinsnachrichten, Berichten, Kommentaren, Anfragen und den neuesten Forschungsergebnissen.
Als Beispiel hier einige Themen aus den Rundbriefen des Jahres 2001:
- Kinderlandverschickung in Tirol-Vorarlberg
- Briefe an den Verein
- Bibliothek der Dokumentations-Arbeitsgemeinschaft KLV
- Erweiterte Kinderlandverschickung 1943 im Generalgouvernement
- 1942 in Prein an der Rax Semmering
- KLV-Allerlei
- Liste der KLV-Lager
- Suchdienst
- Liste der Bremer KLV-Lager
- Bedeutende Tage im KLV-Lager Baude Waldeck
- KLV Dokumente
- Gelesen und notiert
- Erinnerungen aus dem Aufnahmegau Salzburg
- KLV in der Steiermark
- Tischsprüche
- Wochentagebuch KLV-Lager Baude Waldeck
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Schriftenreihe
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| Die Bände der ab 2004 herausgegebenen Schriftenreihe "Dokumente und Berichte zur Erweiterten Kinderlandverschickung 1940-1945" herausgegeben von der Dokumentations- und Arbeitsgemeinschaft KLV e.V. können beim "projektverlag Verlag für Wissenschaft & Kultur" oder über den Buchhandel bezogen werden.
Anschrift des Verlags: projektverlag, Postfach 10 19 07 in 44719 Bochum
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| Band 1 Erich Maylahn: Auflistung der KLV-Lager
2004: 195 Seiten · 14,50 Euro (D) zzgl. Versandkosten
ISSN 1613-7248 · ISBN 3-89733-116-0
Es wäre sehr informativ, gäbe es in Archiven des Bundes, der Länder, der Gemeinden, der Kirchen oder anderen Dokumentations-Sammlungen eine Bestandsliste sämtlicher KLV-Lager der Erweiterten Kinderlandverschickung der Jahre 1940-1945. Die Akten der mit der Organisation und Durchführung beauftragten Reichsdienststelle KLV sind nicht mehr vorhanden. Das zeigt der Hinweis im Findbuch des Bundesarchivs Berlin, wonach diese Unterlagen als verloren gelten.
In langjähriger Forschungsarbeit gelang es Erich Maylahn, 6000 KLV-Lager nach Lagerorten, Lagernamen, Aufnahmegebiet und Lagernummern zu erfassen. Die Auflistung wird fortgesetzt.
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| Band 2 Georg Braumann: Evangelische Kirche und Erweiterte Kinderlandverschickung
2004: 218 Seiten · 15 Euro (D) zzgl. Versandkosten
ISSN 1613-7248 · ISBN 3-89733-119-5
Was wird aus unseren Kindern? Vor dieser Frage standen auch die Kirchen, als im zweiten Weltkrieg Mädchen und Jungen vor dem Bombenkrieg geschützt werden sollten und im Rahmen der Erweiterten Kinderlandverschickung (KLV) in sichere Gegenden geschickt wurden.
Die Kirchen ließen ihre Kinder während dieser Zeit nicht im Stich. Mit in der Fremde stationierten Kräften bauten sie, da nicht anders erlaubt , außerhalb der KLV eine eigenständige Arbeit auf.
Trotz der Schwierigkeiten aller Art, beispielsweise mit Raum- und Verkehrsproblemen in abgelegenen Gegenden und Unverständnis bei Partei- und staatlichen Stellen, hatte der aufopferungsvolle Einsatz, wenn auch nicht flächendeckend möglich, einen ungeahnten Erfolg.
In der Heimat oft ohne kirchlichen Kontakt, in der Ferne aber mit überraschender Aufgeschlossenheit, sorgten für wenige Jahre Kinder und Mütter für ein kirchliches Leben, das nach der Rückkehr in die Heimat am Kriegsende allerdings schnell in Vergessenheit geriet und von der Geschichtsschreibung unbeachtet blieb.
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| Band 3 Renate Bandur: Meine KLV-Lagerzeit
2004: 133 Seiten · 9,90 Euro (D) zzgl. Versandkosten
ISSN 1613-7248 · ISBN 3-89733-120-9
In vielen Briefen und Postkarten an ihre Eltern hat die Autorin 1941 im Alter von 11 Jahren nicht nur das tägliche Geschehen in zwei KLV-Lagern, in Ostpreußen und Niederdonau (Österreich), sondern auch ihre damaligen Gefühle eindringlich festgehalten.
Die detaillierten und lebendigen Schilderungen der Zeitzeugin vermitteln dem Leser einen nachhaltigen Eindruck der in den KLV-Lagern vorgefundenen Lebensumstände. Die Briefe werden durch zahlreiche Fotos zusätzlich bildhaft dokumentiert, so dass das Buch als eine sinnvolle Ergänzung zu historischen Darstellungen über die Erweiterte Kinderlandverschickung angesehen werden kann. Besonders jüngeren Menschen können die persönlichen Schilderungen den Zugang zu diesem Thema erleichtern.
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| Band 4 Erich Maylahn: Alphotel Gaflei
2005: 215 Seiten · 15 Euro (D) zzgl. Versandkosten
ISSN 1613-7248 · ISBN 3-89733-125-X
Der Autor beschreibt eindrücklich, anschaulich und materialreich das für die liechtensteinsche Zeitgeschichte ganz aussergewöhnliche, im Fürstentum wenig wahrgenommene Geschehen in den Jahren 1943-1944.
Aus vielen angeführten Quellen wird deutlich, wie 59 reichsdeutsche Volksschüler den sechsmonatigen Aufenthalt im Lande erlebt, wie sie und die beteiligten Erwachsenen gedacht und gehandelt haben, wie sich betreute HJ-Funktionäre in Innsbruck und auch Personen in Liechtenstein eingebracht haben.
Der Autor lässt Quellen sprechen, stellt die Zusammenhänge klar und gibt im Übrigen den Lesern Freiheit, selber zu analysieren und zu bewerten.
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Band 5 Fritz Steiner: Innsbrucker Kinderlandverschickung KLV-Lager in Tirol
2005: 248 Seiten · 17 Euro (D) zzgl. Versandkosten
ISSN 1613-7248 · ISBN 3-89733-127-6
Für die Gauhauptstadt Innsbruck waren nächtliche Fliegeralarme ab 1942 keine Seltenheit mehr. Als im Dezember 1943 die ersten Bomben fielen, begann für die Schüler und Schülerinnen der Weg in die KLV-Lager. Der große Vorteil für diese Kinder und Jugendlichen von Jahrgang 1928 bis 1934 war die Unterbringung im eigenen Land Tirol. Für viele "Betriebswirte" in entlegenen Orten kam mit den KLV-Lagern der Beginn der "Zweiten Saison", da ja die Lager auch in den Wintern 1944/1945 in Betrieb waren. Die vielfältigen Probleme, die in fast jedem KLV-Lager auftraten, wurden von den zuständigen Schulbehörden oder dem Bannführer zu lösen versucht. Einige dieser Fälle sind im Beitrag dokumentiert. Sie zeigen den damaligen Umgang mit Querulanten, sie zeigen aber auch, dass berechtigte Beschwerden im NS-Regime zugunsten der Benachteiligten gelöst werden konnten.
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Band 6 Renate Bandur: Von Berlin in das Sudetenland
Meine KLV-Lagerzeit von 1944-1945
2006: 165 Seiten · 12 Euro (D) zzgl. Versandkosten
ISSN 1613-7248 · ISBN 3-89733-131-4
In vielen Briefen und Postkarten an ihre Eltern hat die Autorin 1944 und 1945 als 14- bzw. 15-jährige Schülerin Erlebnisse, Gefühle und Sorgen in den letzten Monaten und Wochen vor Kriegsende festgehalten.
Die ehemalige Schülerin einer Berliner Oberschule berichtet detailliert von den Lebensumständen in den KLV-Lagern Spindelmühle/Sudetenland und Heldrungen/Unstrut.
Die Briefe sind insbesondere zu wichtigen Tagesfragen bildhaft dokumentiert und werden durch zahlreiche Fotos ergänzt.
Mit diesen detaillierten und authentischen Schilderungen soll besonders jüngeren Menschen das Thema der Erweiterten Kinderlandverschickung zugänglich gemacht werden. Außerdem eignet sich das Buch als eine sinnvolle Ergänzung zu historischen Darstellungen und Wiedergaben anderer Zeitzeugen über die KLV.
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Band 7 Hans-Jürgen Feuerhake:
Die Erweiterte Kinderlandverschickung in Hannover 1940-1945
Erinnerungen Tagebücher Dokumente
2006: 298 Seiten 18,50 Euro (D) zzgl. Versandkosten
ISSN 1613-7248 · ISBN-13: 978-3-89733-139-6 · ISBN-10: 3-89733-139
Im Rahmen der Erweiterten Kinderlandverschickung (KLV) kam der Autor 1943 zusammen mit den ersten vier Klassenstufen seines Gymnasiums nach Clausthal-Zellerfeld in den Oberharz.
Nach sechzig Jahren wollte er wissen wie es dazu kam, was andere Schüler nicht nur die der eigenen Schule damals erlebt, was sie empfanden, und wie sie ohne das beschützende Elternhaus das Kriegsende überstanden haben.
Nach jahrelangen Recherchen in den Archiven fand der Autor bisher nicht veröffentlichte Dokumente, die weit über den lokalen Bezug hinausgehen. Er erhielt Tagebücher und persönliche Notizen, die auch deutlich machen, welchen zusätzlichen Belastungen die Lehrer gegenüber standen.
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Band 8 (Sonderband) Georg Braumann:
Kinderlandverschickung 1900-1932
Von der Hungerbekämpfung über Kinderlandverschickung zur Kindererholungsfürsorge mit Bochum als Beispiel
Dokumente und Berichte zur Erweiterten Kinderlandverschickung 1940-1945
2008: 404 Seiten 24,50 Euro (D) zzgl. Versandkosten
ISSN 1613-7248 · ISBN: 978-3-89733-174-7
Kinderlandverschickung ist allgemein durch den Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg. Weniger bekannt ist, dass die Anfänge der Kinderlandverschickung bereits 20 Jahre früher zu finden sind.
"Hat es denn das schon damals gegeben?", fragt man erstaunt, wenn man von mehr als 500 000 im Jahre 1923 allein aus Rheinland und Westfalen verschickte Kindern erfährt. Die aus dem Zweiten Weltkrieg bekannte Bezeichnung "Erweiterte" Kinderlandverschickung deutet bereits auf Anknüpfungspunkte hin, die - bei allen Unterschieden - zu Vergleichen mit vorausgegangenen Zeiten Veranlassung geben. Tatsächlich gab es, zunächst in bescheidener Form, vor, in und nach dem Ersten Weltkrieg eine Kinderspeisung, Kinderlandverschickung und Kinderfürsorge in Sorge um die Gesundheit der Jugend, damals bedingt durch einen heute für unser Land kaum noch vorstellbaren Hunger.
In diesem Sonderband der Reihe "KLV- Dokumente und Berichte zur Erweiterten Kinderlandverschickung 1940-1945" geht der Autor in Form eines Quellenberichts der Entwicklung der Kinderlandverschickung, deren Vorläufer man vor allem, oft auch einseitig in der Schullandheimbewegung sah, insbesondere am Beispiel der Stadt Bochum nach. Amtliche und halbamtliche Verlautbarungen sowie wörtlich zitierte zeitgenössische Zeitungsberichte ergeben zwar nur punktuell und exemplarisch, jedoch anschaulich ein Bild der bereits seit dem Ersten Weltkrieg geplanten, organisierten und durchgeführten Kinderlandverschickung, auf deren Aktion in den meisten Darstellungen zur "KLV" im Zweiten Weltkrieg zwar aufmerksam gemacht, aber kaum, zumal nicht zum Thema des Zweiten Weltkriegs gehörend, näher eingegangen wird. So möchte die vorliegende Arbeit mit einem Versuch, den fortzusetzen sich lohnen könnte, etwas mehr Licht in Probleme bringen, von denen zu wünschen wäre, dass sie vor dem Vergessen bewahrt blieben.
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